Original oder nur kompatibel?

Ob Kosten, Qualität, Umwelt- und Gesundheitsschutz – bei Tonerkartuschen für Drucker und Multifunktionsgeräte sollten sich Anwender nicht in die eigene Tasche lügen

Nicht jeder Kunde lässt sich von höherer Qualität oder Umweltschutz-Argumenten überzeugen. Selbst dann nicht, wenn er eigentlich vom Gegenteil überzeugt ist. Beispiel Tierwohl: Offiziell lehnen die meisten Konsumenten Fleisch aus Massentierhaltung ab. Im Supermarkt greifen sie dann aber doch nach der billigsten Packung. Nicht anders ist es oft bei Tonerkartuschen für Drucker. Da können die Hersteller noch so oft darauf hinweisen, dass ihre Originaltoner hochwertige Ausdrucke mit natürlichen Farben und ausgezeichnetem Schriftbild garantieren. Am Ende vergleichen die Nutzer nur die Anschaffungspreise. Und greifen auch hier nach dem – auf dem ersten Blick – billigsten Produkt, nämlich Fremd-, Refill- oder Rebuilt-Toner.

Nur „Homo oeconomicus“ oder doch „Homo sapiens“?

Das ist nicht verwerflich, sondern verständlich. Der „Homo oeconomicus“ handelt rational und strebt nach dem größtmöglichen Nutzen. Seien wir ehrlich: Das „ausgezeichnete Schriftbild“ fällt dem Durchschnittsnutzer erst auf den zweiten Blick auf, die „natürlichen Farben“ womöglich erst auf den dritten. Und den Umweltschutz praktizieren wir lieber auf dem Fahrrad als am Drucker.

Also: Wer schon jetzt weiß, dass ihn Qualität und Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit Druckern nicht interessieren und dass ihm Kosten-/Nutzen-Rechnungen zu kompliziert sind, der braucht an dieser Stelle nicht mehr weiterlesen. Wer aber zumindest die Fakten kennen will, der findet sie im Folgenden.

Markus Ochs kennt sich mit dem Thema bestens aus. Er ist Geschäftsführer der docunova GmbH. Das Unternehmen hat sich auf Dokumentenmanagement, Konferenz- und Medientechnik sowie Druck- und Multifunktionssysteme spezialisiert. Es beliefert Kunden aus der gesamten Wetterau – von Münzenberg über Friedberg und Ranstadt bis Kefenrod –, dem Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus mit Druckern und Kopierern des renommierten Anbieters Kyocera. Ochs sagt: „Wer keinen Originaltoner von Kyocera verwendet, für den kann dies auf den ersten Blick günstiger sein. Tatsächlich können jedoch bei Nutzung von Fremdtoner deutlich höhere Kosten entstehen, die in der Betrachtung der Gesamtdruckkosten oft nicht berücksichtigt werden.“

Halbierte Druckkosten

Ochs spricht hier beispielsweise von halbierten Druckkosten über die gesamte Gerätelaufzeit im Vergleich zu herkömmlichen Geräten. Das ist dann der der Fall, wenn ECOSYS-Systeme von Kyocera im Einsatz sind. Zu verdanken ist das den extrem langlebigen Fotoleitertrommeln. Denn es muss lediglich Toner als Verbrauchsmaterial nachgefüllt werden. Bildtrommel und Entwicklereinheit verbleiben im Gerät und lassen sich wiederverwenden. Kyocera nutzt dafür sein tiefes Know-how auf dem Gebiet der Hochleistungskeramik. „Das reduziert Folgekosten und schont dadurch das Budget“, so Ochs. Zugegeben, Privatanwender stellen solche Berechnungen nur selten an. Aber für Geschäftsführer, Firmeninhaber und Einkäufer gehören die Überlegungen in Sachen Personal, Fuhr- und Maschinenpark zum täglichen Geschäft. Aber bei Druckern?

Elektromagnetische und mechanische Eigenschaften

Es gibt weitere Kostenargumente: Kyocera-Originaltoner sind – wie bei anderen Herstellern auch – individuell auf Kyocera-Drucker und -Multifunktionssysteme abgestimmt, um Schäden zu vermeiden. Der Toner ist ein wichtiger Teil im präzise aufeinander abgestimmten Prozess der Druckbild-Erzeugung. Dabei spielen sowohl elektromagnetische Eigenschaften zur Übertragung des Toners auf die Drucktrommel und aufs Papier als auch mechanische Eigenschaften eine wichtige Rolle. „Schließlich erfüllt der Toner noch eine wichtige reinigende und polierende Funktion: Die Tonerpartikel sind zugleich Schmierstoffe für die komplexe Mechanik“, erklärt Markus Ochs. Ungeeigneter Toner kann die Lebenszeit mechanischer Teile (Entwicklereinheit, Trommel) erheblich verkürzen. Das hat ein Vergleichstest des TÜV (TK-590, März – Juli 2012) ergeben: Fremdtoner hatte damals Schäden an vier Entwicklereinheiten bei zwei Druckern eines Herstellers verursacht. Zudem war bei zwei neuen Tonerboxen anderer Marken Toner ausgelaufen.

Verschmutzte Fixiereinheit

Zu berücksichtigen ist auch, dass Tonerpulver, das nicht optimal auf den Drucker abgestimmt ist und beispielsweise falsche Schmelzpunktwerte hat, nicht vollständig auf dem Papier fixiert wird. Das verschmutzt auf Dauer Fixiereinheit, Transport- und Andruckrollen. Das beeinträchtigt das Gerät so, dass es repariert oder zumindest gewartet werden muss. Die Herstellergarantie nutzt da wenig: Der Kundendiensttechniker wird die Schadenbehebung zu Lasten des Herstellers ablehnen.

Falsch programmierte Chips

Und dann sind da noch fehlerhaft programmierte Chips, die von kompatiblen Tonerkartuschen falsche Signale an den Drucker senden. So kann es passieren, dass der Drucker einen niedrigen Tonerstand anzeigt und der Anwender eine neue Kartusche einsetzt, obwohl die eigentlich leere gar nicht leer ist. Ochs: „So steigt der vermeintlich günstige Anschaffungspreis immer höher.“

Eine Frage des Stils

Ja, die Qualität des Ausdrucks von Rechnungen, Angeboten und anderen Dokumenten spielt heute eine immer geringere Rolle. Alles eine Frage des Stils. Mancher Kunde legt aber doch Wert darauf – vielleicht nicht immer bewusst, aber mitunter zählt der Gesamteindruck. Den beeinflussen natürliche Farben und ausgezeichnetes Schriftbild sicherlich positiv. Die Rezeptur der Kyocera-Toner ist zusammen mit den Druckern und Multifunktionssystemen entwickelt und passt daher exakt zu den Anforderungen der Systeme. Fremddrucker weisen schlichtweg eine schlechtere Farbkonstanz und -intensität auf. Von der Gleichmäßigkeit im Schriftbild ganz zu schweigen.

CO2-Bilanz

Schließlich steht noch die Klimabilanz auf dem Programm. Jung und Alt gehen gegen Geländewagen auf die Straße, fordern das Ende fossiler Energieträger und setzen sich gegen die Vermüllung der Weltmeere ein. „Tonerkartuschen finden jedoch keine Erwähnung auf ihren Protestplakaten. Dabei machen sie nun wirklich keine Kleinigkeit aus“, betont der docunova-Chef. Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (BAUM e. V.) schätzt die Anzahl der jährlich in Deutschland verkauften Druckerpatronen auf 55 Millionen und die der Tonerkartuschen auf 8 Millionen jährlich.

Da lohnt es sich dann doch, Tonerkartuschen ganz bewusst einzukaufen. Die von Kyocera sind jedenfalls CO2-neutral. Denn der Hersteller unterstützt das Klimaschutzprojekts der gemeinnützigen Stiftung myclimate in der Schweiz so, dass die Menge an Kohlendioxid, die bei Rohstoffgenerierung, Produktion, Verpackung, Transport, Nutzung und Verwertung der Toner entsteht, kompensiert wird. Das hilft ganz nebenbei auch allen Unternehmen, die sich nach der Umweltmanagement-Norm ISO-14001 zertifizieren lassen wollen.

Weniger Abfall

Ein weiteres Umweltschutz-Argument sind geringe Abfallmengen. Die Drucktechnologie von Kyocera basiert auf sehr langlebigen Komponenten. Hier kommt wieder die schon erwähnte Fotoleitertrommel ins Spiel. Im Vergleich zu konventionellen Druckverfahren reduzieren Systeme mit ECOSYS-Technologie die Abfallmengen um bis zu 75 Prozent. Insgesamt bestehen Kyocera-Tonerboxen aus nur vier Komponenten, während vergleichbare Systeme anderer Hersteller aus bis zu 60 Einzelteilen zusammengesetzt sind. Außerdem schont der Verzicht auf Styroporschäume und Verbundstoffe bei der Verpackung die Umwelt.

Dass es für Kyocera-Tonerkartuschen und -boxen ein kostenfreies Rücknahmesystem gibt, sei nur am Rande erwähnt. Es stellt sicher, dass sie nicht einfach auf Müllkippen landen – anders als die meisten Billigkartuschen.

Keine Schädigung der Lungen

„Im Zusammenhang mit dem Umweltschutz sollten wir dann noch über die Gesundheit all derer sprechen, die regelmäßig am Drucker oder Kopierer stehen“, findet Markus Ochs. Mitunter signalisiert die Nase, dass da „etwas in der Luft liegt“, nämlich kleinste Tonerpartikel. Manch einer muss nach zehn gedruckten Seiten schon mal hüsteln oder sich räuspern. Wenn dann der Drucker ganz nah am Schreibtisch steht, kann das ziemlich unangenehm werden – und womöglich gesundheitsschädlich. Denn wer weiß schon, welche Chemiecocktails in den Fremdtonern verarbeitet wurden.

Bei den Originaltonern von Kyocera muss man sich diese Gedanken nicht machen. Das zeigen Unbedenklichkeitsbescheinigungen (Sicherheitsdatenblätter). Labortests des Fraunhofer Institutes in Braunschweig und bei biologischen Makrophagentests des Berufsgenossenschaftlichen Instituts für Arbeitssicherheit haben die Ungiftigkeit und Ungefährlichkeit nachgewiesen. Die Korngröße von Kyocera-Toner ist größer gleich 5 µm und damit nicht „lungengängig“. Dadurch ist auch nach eventuellem Einatmen von Toner eine Langzeitschädigung der Lunge ausgeschlossen. Die Tonerzubereitungen sind nach EU Richtlinie 1999/45/EG nicht als gefährlich eingestuft und nicht als toxisch, krebserzeugend, erbgutverändernd, fortpflanzungsgefährdend, sensibilisierend oder ätzend zu kennzeichnen.

Zahlreichen Kyocera-Druckern und -Multifunktionssystemen tragen obendrein das Umweltzeichen „Blauer Engel“ oder das „Nordic Ecolabel“. Das belegt neben besonders geringen Belastungen für die Umwelt auch geringere Risiken für die Gesundheit. Diese Auszeichnungen beziehen sich freilich ausschließlich auf den Betrieb der Geräte unter Verwendung des Originaltoners.

Ob also Kosten-/Nutzen-Rechnung, Druckqualität, Umwelt- und Gesundheitsschutz – es spricht also nichts für die Nutzung billiger Fremdtoner. Außer die geringen Anschaffungskosen natürlich. Das Fazit von Markus Ochs: „Am Ende wird billig ganz schön teuer.“

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