Wer will schon im Büro einen Stromschlag riskieren?

Wer will schon im Büro einen Stromschlag riskieren?

Warum die docunova GmbH jetzt die zertifizierte Prüfung elektrischer Geräte nach DIN VDE 0701/0702 anbietet

Ein leichtes Kribbeln in den Fingerspitzen – mehr löst ein leichter Stromschlag in der Regel bei uns nicht aus. Die meisten kennen das vom elektrischen Weidezaun, der in der Regel Rindviecher davon abhalten soll, das Weite zu suchen. Doch so glimpflich geht das mit defekten Stromanschlüssen und Elektrogeräten zu Hause und im Büro nicht immer aus. Das zeigt die steigende Zahl von Stromunfällen mit tödlichem Ausgang in Deutschland. Sie stieg nach dem historischen Minimum im Jahr 2016 mit 34 Todesfällen auf 42 im Jahr 2018. Die Mehrzahl davon zwar in Privathaushalten, doch auch in Unternehmen kamen Menschen durch Stromschlag ums Leben.

Am Arbeitsplatz umzingelt von Elektrogeräten

Das liegt natürlich daran, dass wir alle am Arbeitsplatz von Elektrogeräten inzwischen geradezu umzingelt sind: angefangen von der Schreibtischlampe über Monitore, PCs und Laptops, Drucker, Scanner und Kopierer, Konferenz- und Medientechnik und nicht zuletzt Telefonanlagen und andere Kommunikationslösungen. Besonders fatal: Je mehr Firmenchefs und Abteilungsleiter auf Billigprodukte stehen, desto höher die Gefahr eines Stromunfalls. Denn anders als die Produkte der namhaften Hersteller verarbeiten Billiganbieter ihre Gerätschaften meist schlechter. Nachlässige Kabelisolierung und minderwertige Netzteile sind nur zwei Beispiele.

„Wer billig einkauft, zahlt meist doppelt“, betont Markus Ochs, Geschäftsführer der docunova GmbH in Rosbach v. d. H. „Gerade bei der Bürotechnik kann billig ganz schön teuer werden.“ Das Unternehmen hat sich auf hochwertige Produkte – beispielsweise von Kyocera –, Services und Beratung rund um die Bürotechnik spezialisiert. Die Kunden stammen nicht nur aus der Wetterau – von Kefenrod über Friedberg und Niddatal bis Altenstadt –, sondern aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus.

Gesetzlich vorgeschrieben

Weil es aber auch bei Qualitätsprodukten durch häufige Nutzung oder falsche Bedienung irgendwann zu Verschleißerscheinungen kommen kann, sollten sie in regelmäßen Abständen überprüft werden – auch mit Blick auf die Gefahren durch Stromschlag. Das ist sogar gesetzlich vorgeschrieben, nämlich durch die Vorschrift 3 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Dabei handelt es sich um eine gesetzliche Unfallverhütungsvorschrift für die Sicherheit elektrischer Anlagen und Betriebsmittel. Alle Unternehmen und öffentliche Einrichtungen sind verpflichtet, durch regelmäßige Prüfung ihrer elektrischen nachzuweisen, dass sie die Vorschrift einhalten.

Das weiß man natürlich auch bei docunova. „Es gehört zu unserem Verständnis von vorausschauendem Service für unsere Kunden, ihnen auch auf diesem Gebiet mit Rat und Tat zur Seite zu stehen“, so Markus Ochs. Deshalb hat sein Mitarbeiter Thomas Schmieder im vergangenen März die dazu notwendige Qualifikation erworben, dokumentiert mit Zertifikat: Danach darf er nun die Prüfung elektrischer Betriebsmittel nach der Norm VDE 0701/0702 durchführen.

Haftung und Qualitätsmanagement

„Was viele Firmenchefs gerade in kleineren Betrieben nicht wissen: Wenn diese Prüfung nicht regelmäßig stattfindet, sind sie voll haftbar und machen sich im schlimmsten Fall wegen Missachtung der Vorschriften strafbar“, klärt Schmieder auf. Das gilt im Übrigen nicht nur bei Personen-, sondern auch bei Sachschäden. Wenn beispielsweise ein Betrieb oder ein Teil davon durch Feuer zerstört wurde, haftet die Versicherung nur, wenn die fachkundige Prüfung der elektrischen Geräte, Maschinen und Anlagen nach DGUV V3 nachgewiesen werden kann.

Auch auf die Zertifizierung nach der inzwischen weit verbreiteten Qualitätsnorm DIN ISO 9001 hat das Auswirkungen: Auch hier zählt die Prüfung der Betriebsmittel. Die Kontrolle der Dokumentation von elektrischen Anlagen und Betriebsmittel-Überprüfungen sowie stichprobenartige Überprüfungen an diesen Geräten (Prüffristen, Prüfplaketten) sind Bestandteil des Audits.

Je nach elektrischem Gerät gibt es unterschiedliche Fristen. Elektrische Anlagen wie Sicherungskästen oder das Leitungsnetz mit Steckdosen sind mindestens alle vier Jahre zu prüfen. So genannte „ortsveränderliche Betriebsmittel“ wie Laserdrucker, Medientechnik oder auch die Kaffeemaschine sowie Verlängerungskabel unterm Schreibtisch gehören jährlich unter die fachkundige Lupe.

Verlässlichkeit macht den Partner aus

„Natürlich wissen auch wir, dass die betriebliche Praxis anders aussieht. Aber wer den Arbeitsschutz ernstnimmt und nicht ins Haftungsrisiko gehen will, für den bietet #docunova die passende Unterstützung“, so Markus Ochs. „Schließlich verstehen wir uns nicht nur als einfacher Händler von Bürotechnik, sondern als Partner für unsere Kunden. Und auf Partner sollte man sich in jedem Fall verlassen können.“